Bad Rehburg Loccum Münchehagen Rehburg Winzlar

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Freiwilligen Feuerwehr Rehburg-Loccum

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Stadtjugendfeuerwehr beim "Nisan-Kinderfest" in Rehburg

Beim „Nisan-Kinderfest“, das vom türkisch –islamischen Kulturverein Rehburg kürzlich in der Grundschule Rehburg veranstaltet wurde, wollte sich auch die Stadtjugendfeuerwehr vorstellen. Stadtjugendfeuerwehrwart Tristan Müller hatte vom Notruf absetzen, über einen kleinen Brand löschen bis hin zum Zielspritzen mit der Kübelspritze an alles gedacht. Bei wunderschönem Wetter konnten sich die Kinder austoben und einmal probieren, wie es sich anfühlt, ein Feuer zu löschen. Am späten Nachmittag wurde eine kleine Einsatzübung von den aktiven Kameraden/innen vorgeführt, bei der besonderen Wert auf das Verhalten im Brandfall gelegt wurde. Müller zeigte sich über den Verlauf des Tages erfreut und wolle sich in Zukunft auch wieder an solchen Festen beteiligen.

Tag der Feuerwehr in Bad Rehburg

Die Ortsfeuerwehr Bad Rehburg der Freiwillige Feuerwehr Rehburg-Loccum hat am 22. April 2012 ab 11:00 Uhr alle Freunde und Interessierten zum Tag der offenen Tür am Feuerwehrhaus Bad Rehburg eingeladen. Weit über 300 Gäste trotzten dem wechselhaften Wetter und wurden mit einem reichhaltigen Tagesprogramm belohnt. Stimmen von Besuchern: „Ich dachte, ich schaue mal vorbei. Allerdings habe ich das, was hier abgeht, nicht erwartet.“ „Ich bin einfach nur begeistert und sprachlos.“ „Was diese Freiwilligen für uns leisten, davon hatte ich keine Ahnung.“

76 Einsatzkräfte und Helfer sorgten rund um das Feuerwehrhaus an den verschiedenen Stationen für einen erlebnisreichen Sonntag, stets für Interessierte ansprechbar und immer mit vielen Informationen.

Der Tag wurde eröffnet durch die Feuerwehrkapelle Rehburg, die mit ihrem musikalischen Programm die offizielle Begrüßung durch Ortsbrandmeister Eik Lübkemann einrahmte.

An der Erste Hilfe Station zeigte Doreen Prentkowski mit Ihren Kolleginnen Sonja Behr sowie Tina Bohne und Anja Stzroda (SEG-Team) vom ASB-Rehburg an verschieden großen Dummy-Puppen, welche Handgriffe bei der Wiederbelebung und der allgemeinen Ersten Hilfe lebensrettend sein können.

Mit der Demonstration eines Fettbrandes und dem richtigen Einsatz von Feuerlöschern führten Sven Hockemeyer und Thomas Zisting die Gäste an die praktische Brandbekämpfung heran. Die stationäre Fahrzeug- und Geräteschau bot allen Interessierten Einblicke in die Technik der Feuerwehr- und Rettungsdienste. So standen Ralf Precht und Timm Mußmann am ASB-Rettungswagen den Fragenden Rede und Antwort, wenn sie nicht gerade an den Vorführungen der Feuerwehren aus Bad Rehburg und Loccum teilnahm. Ein besonderer Anziehungspunkt wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Nienburg unter Führung von Mark Hentschel nach Bad Rehburg gebracht – der Drehleiterwagen (DLK 23/12).

Einen Einblick in die Einsatzgrundsätze und Ausrüstung der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen boten die Feuerwehrkameraden aus Oberbauerschaft, die seit über zehn Jahren mit der Ortsfeuerwehr Bad Rehburg eine enge Patenschaft pflegen. Löschgruppenführer Michael Kasche und seine Kameraden beantworteten gerne an ihrem Leitungsfahrzeug (ELW 1) oder auch am Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) alle Fragen.

Höhepunkt des Tagesprogramms waren allerdings die Vorführungen.

Und hier hatte der Nachwuchs den Reigen eröffnet. Die Jugendfeuerwehren Bad Rehburg und Stadt Rehburg unter Leitung von Sabrina Kiwus zeigten bei einer abgewandelten Wettbewerbsübung, wie sie auf den Feuerwehrdienst vorbereitet werden.

Tristan Müller, Stadtjugendwart, war begeistert von der Einsatzfreude der Mädchen und Jungen. Interessierte Kinder ab 6 bis 12 können bereits in der Kinderfeuerwehr, im Alter ab 10 bis 18 Jahren in der Jugendfeuerwehr tätig werden. Die Jugendfeuerwehr wird sich im Juni beim Stadtzeltlager in Münchehagen über zahlreichen Besuch freuen.

Als um 14:00 Uhr die Alarmsirene am Feuerwehrhaus Bad Rehburg heulte, rückten der ASB-Rettungswagen und die Feuerwehr Bad Rehburg zum ersten Brandeinsatz an.

Einsatzleiter Jens Treder schickte seinen Angriffstrupp unter Atemschutz in das verrauchte Gebäude. Die vermisste Person wurde schnell gefunden und aus dem brennenden Haus gerettet und zur Erstversorgung an die ASB-Retter übergeben. Nach erfolgreicher Brandbekämpfung kam der neue Hochleistungslüfter zum Einsatz und verdrängt innerhalb kürzester Zeit den Rauch aus dem Gebäude. Unter dem Beifall der begeisterten Zuschauer bauten die Einsatzkräfte ihr Gerät zurück und rückten ab.

15:00 Uhr, ein schwerer Verkehrsunfall lies die Sirenen erneut ertönen. Wieder rückten Feuerwehreinsatzkräfte aus, diesmal von der Ortsfeuerwehr Loccum.

Mit schwerem Rettungsgerät wurde in Abstimmung mit den ASB-Rettungskräften das Fahrzeug, ein alter Golf III, fachgerecht zerlegt, um die verletzte Person mit Verdacht auf schwere Rückenverletzung schonend herauszuheben. Einsatzleiter Heinrich Brase hatte dabei für die Zuschauer eine schulmäßige Vorgehensweise gewählt, erklärte die verschiedenen Phasen anschaulich und unkompliziert – dennoch wünschte sich niemand, einmal in eine derartige Situation zu kommen.

Leider zeigte sich das Wetter sehr unbeständig und verhagelte die Rettung des Verkehrsunfallopfers stark. Die weiteren Vorführungen konnten dann jedoch bei ausdauerndem Sonnenschein erfolgen.

Natürlich war für das leibliche Wohl aller Besucher und Einsatzkräfte gesorgt. Die alte Feuerwehrsirene auf der historischen Feuerwehrfeldküche von Stephan Lindenberg rief pünktlich zur Mittagszeit die Gäste zum Erbseneintopf, Bratwurst und Pommes Frites. Und wer erst zur Kaffeezeit am Feuerwehrhaus eingetroffen ist, konnte sich mit dem reichhaltigen Angebot von Kuchen und Kaffee den Nachmittag versüßen.

Ortsbrandmeister Eik Lübkemann zeigte sich zum Abschluss der Veranstaltung, die erstmals von der Ortsfeuerwehr Bad Rehburg organisiert und durchgeführt worden war, und bestärkt durch den großen Zuspruch und die Begeisterung der Besucher hoch zufrieden. „Ich danke allen Helfern und Unterstützern dieser Veranstaltung, ohne die eine derartige Anstrengung nicht geleistet werden könnte. Vor allem darf ich allerdings Eines ganz klar sagen: Ich bin stolz auf meine Kameraden, die unseren Feuerwehrfreunden und Interessierten eine erstklassige Demonstration unseres Leistungsvermögens geboten haben.“

        
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